Die Behandlung der Haut- und Geschlechtskrankheiten in der by Philipp Keller

By Philipp Keller

Es ist keine Frage, daB die Mehrzahl alier Hautkranken zuerst den praktisehen Arzt aufsueht, dort behandelt und aueh meist geheilt wird. Dazu bedarf es manehmal additionally nur einer allgemein gehaltenen Diagnose und einer vorwiegend symptomatisehen Therapie, die allerdings Fingerspitzengefiihl voraussetzt. Zu dem Faeharzt gelangen die enronisehen Falle und die sufferer en mit besonderer Hautempfindliehkeit; viele vom Aligemeinpraktiker bevorzugte Methoden und Medikamente erseheinen ihm um so gefahrlieher, je mehr Hautreizungen er dureh sie gesehen hat; die damit geheilten Falle sieht er freilieh nieht. In den Kliniken sammeln sieh die Kranken, bei denen die Ausdehnung des Leidens oder Befallen seins von Handen und FUBen Gehfahigkeit und hausliehe Selbstpflege unmoglieh maehen. In der Therapie kann die Klinik groBziigiger sein, weil sie sieh weniger fiir die Kostenfrage interessiert, wahrend der Faeharzt mit dem Regelbetrag aus zukommen hat (Regelbetrag der RVO-Kassen 1951 DM 4,75 im Vierteljahr). Alierdings muB er dann auf manehe von dort empfohlenen Mittel verziehten. Eine besondere Sehwierigkeit ergibt sieh fiir die Therapie daraus, daB sie ohne Berufsstorung, oft trotz sehadlieher Einfliisse und in Anpassung an die soziale Lage des Patienten durehgefiihrt werden solI. Salben, die stark rieehen oder die Wasehe besehmutzen, sind unanwendbar. Injektionen werden oft miBtrauiseh abgelehnt. Dennoeh darf gerade die Hauttherapie nieht in einen Nihilismus ver fallen, denn unter einer indifferenten Salbenbehandlung heilen nur wenige Haut krankheiten tatsaehlieh abo DerunoedingteWille zur HeHung muBJilhrend sein, guy sei additionally nl

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Die Behandlung der Haut- und Geschlechtskrankheiten in der Sprechstunde

Es ist keine Frage, daB die Mehrzahl alier Hautkranken zuerst den praktisehen Arzt aufsueht, dort behandelt und aueh meist geheilt wird. Dazu bedarf es manehmal additionally nur einer allgemein gehaltenen Diagnose und einer vorwiegend symptomatisehen Therapie, die allerdings Fingerspitzengefiihl voraussetzt.

Aktuelle Probleme der Neuropsychiatrie

Die Erfahrungen vergangener Jahre haben uns veranlaßt, die Thematik und den Referentenkreis der Fortbildungsveranstaltungen des Berufsverbandes Westfälischer Nervenärzte in den Jahren 1975 und 1976 so zu wählen, daß durch die Veröffentli­ chung der gehaltenen Vorträge ein Nachschlagewerk von unmittelbarer praktischer Bedeutung für jeden in der Neuropsychiatrie und ihren Nachbargebieten Tätigen zustande kommen würde.

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Wir kennen ferner Stadien im Verlauf von Hautkrankheiten, in denen sie reizbar sind und in denen wir durch eine vorzeitige Anwendung von Mitteln, die in einem spateren reizlosen Stadium geboten sind, geradezu neue spezifische HauthIiiten hervorrufen (sog. "isomorpher Reizeffekt"). Behalten wir dagegen unsere beruhigenden Mittel auch im spateren reizlosen Stadium bei, so erreichen wir keine eigentliche Abheilung. Derartige verschieden reizbare Stadien kennen wir ~. B. bei der Psoriasis, dem Lichen ruber, der Dermatitis herpetiformis.

Zusatz von Glycerin oder Chlorkalziumlosung zu diesen Salben verbessert noch die Fahigkeit, die Raut geschmeidig zu machen. , Olivenol) und Seifenschaum (Glycerin-, Lanolinseifen), vor allem nach einem warmen Bad in die Raut eingerieben, wirken in demselben Sinne. Um sprode Rande zu erweichen, ist Seifenschaum mit ein paar Tropfen Glycerin vielleicht das beste Mittel. Werden die genannten Salben an Stellen gebraucht, wo sie nicht abfetten sollen (z. B. den Randen wahrend des Tages), so miissen die Stellen nach Einsalben mit dem Randtuch abgetrocknet werden; neuere Salben, wie Lanettewachssalbe (s.

B. eine Pyodermie unter Quecksilbersalbe, dafiir aber eine trberempfindlichkeitshautentziindung auftreten, wenn das Individuum gegen Quecksilber iiberempfindlich ist. Sind solche Idiosynkrasien nicht angeboren, sondern werden sie im Laufe des Lebens erworben, so spricht man von Allergien; manche Personen, die schon konstitutionell durch besondere Kennzeichen auffallen - z. B. durch eine Ichthyosis - , haben eine besondere Veranlagung dazu aliergisch zu werden. Versuchen wir anderseits die Medikamente nach ihrem Verhalten beireizbaren Erkrankungen oder Personen einzuteilen, so konnen wir zunachst solche unterschejden, die injeder Konzentration ungefahrlich sind, und andere, die von einer bestimmten Konzentration an reizen.

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